Ein Plädoyer für die Monitorente

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Wer kennt das Phänomen nicht? Man sucht nach der Ursache für einen Fehler in der Software, kann das Problem aber einfach nicht finden. Schließlich fragt man einen Kollegen um Rat und erklärt erst einmal, was man bisher herausgefunden hat. Bevor der Kollege aber auch nur ein Wort spricht, macht es ‚Klick‘ und man hat das Problem begriffen.

In Abwandlung des Spruchs „Nur, was man erklären kann, hat man selbst begriffen.“ gilt hier anscheinend „Erkläre, um zu begreifen!„. Was aber tut man, wenn kein Kollege zur Hand ist? Hier kommt die Monitorente ins Spiel!

Die Monitorente ist eine kleine Gummi-Ente, die man auf seinem Monitor stellt. Wenn man einen Rat benötigt, erklärt man der Monitorente das Problem und wartet, bis derselbe Mechanismus greift, der einem mit einem menschlichen Gegenüber weiterhilft.

Komplikationen können nur entstehen, wenn Kollegen den Nutzen einer Monitorente nicht verstehen und die Gespräche mit der Ente als Selbstgespräche eines Eigenbrötlers brandmarken. Hier hilft nur konsequente Aufklärung und das Verteilen weiterer Enten.

Und wenn man partout keine Monitorente einsetzen möchte? Als Teetrinker hilft bei mir meistens der Gang zum Wasserkocher, der für ausreichend Ablenkung sorgt, sodass ich anschließend die Fehlersuche mit neuen Ideen fortsetzen kann.

Und was hilft euch/Ihnen, um in einer festgefahrenen Situation weiterzukommen?

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